Die sieben erstaunlichen Erkenntnisse, die mich zu meinen Personal Branding geführt haben.

Mein Wunsch war es schon seit langer Zeit als die „Expertin für…“ wahrgenommen zu werden. Doch ich wusste nicht, wie ich es anstellen sollte.

Für was wollte ich DIE Expertin werden? Was kann ich überhaupt? Was zeichnet mich aus? Warum sollten gerade Menschen zu mir in die Beratung kommen? Was biete ich, was die Mitbewerber nicht bieten? … Fragen über Fragen und keine konkreten Antworten in Sicht. Ich habe nach Antworten in Büchern, Seminaren, Webinaren und im Internet gesucht, jedoch keine für mich befriedigenden gefunden.

Mir wurde nur immer bewusster: Wenn ich im Bereich Finanzdienstleistungen erfolgreich, bekannt und glücklich werden wollte, musste sich etwas Grundlegendes ändern. Nur verdammt noch mal WAS? Ich kaufte mir noch mehr Bücher, ergänzte diese um Hörbücher und schaute mich nach Vorbildern um. Wie machen es die Anderen? Auch hier wurde ich nicht fündig. Ich bekam keine Antworten, ganz im Gegenteil. Immer mehr Fragen stellten sich mir:       Was will ich eigentlich wirklich?   Warum will ich ausgerechnet das und nichts anderes?   Sollte ich vielleicht noch eine zusätzliche Ausbildung machen?   Mit welcher Zielgruppe möchte ich zusammenarbeiten?   Muss ich mich auf ein Themengebiet beschränken?   Was ist mit allen anderen Bereichen, die ich anbieten kann?  
  Wie soll aus diesem Durcheinander ein Personal Branding entstehen? Wie kreiere ich mir meine eigene Marke? Wie erkläre ich mir selbst, wer ich bin, für was ich stehe und wie ich damit meine Brötchen in Zukunft verdienen möchte?       Ich habe mir viele schlaflose Nächte um die Ohren geschlagen, hatte unzählige Denkblockaden, hatte viele tausende Ideen, die ich alle wieder verworfen habe. Immer und immer wieder machte ich mir Gedanken darüber, ob ich auf den richtigen Weg bin. Ich kam einfach nicht weiter und ich wusste, es musste sich etwas ändern. Ich wusste jedoch nicht genau was.  

  Doch eines Tages ergab alles einen Sinn. Wie ein Puzzle fügte sich ein Teil zum anderen.   Es war der 08.05.2016. Ich war  gerade mit den Rad unterwegs. Rückblickend habe ich erkannt, was ich anders gemacht habe.       Hier sind meine sieben erstaunlichen Erkenntnisse, die ich neben vielen anderen notwendigen, richtigen und wichtigen Schritten unternommen habe.  
  Erkenntnis 1: Stoppe Dein Gedankenkarussell       Da ich schon viele, viele Monate in meinen Gedanken feststeckte, musste ich mir etwas Besonderes einfallen lassen, um meinen Gedanken Einhalt zu gebieten.       Mir persönlich half es, in die Wassertretanlage zu gehen. Komischer Gedanke, nicht wahr? Nun, ich vertrage sehr schwer sehr kaltes Wasser an meinen Füßen und Beinen. Sobald ich ins kalte Wasser gehe, fangen meine Beine an zu schmerzen. Es tat weh, sehr weh sogar, ok. Jedoch, siehe da… gleichzeitig stoppte mein Gedankenkarussell. Ich war im Hier und Jetzt angekommen. Und…. ich tat gleichzeitig etwas Gesundes für mich. Ich finde heute sogar Gefallen daran, im kalten Wasser zu kneipenJ. Sogar die Schmerzen haben nachgelassen.       Was bringt Deine Gedanken zur Ruhe? Was kannst Du tun, damit Dein Gedankenkarussell stoppt?  
Erkenntnis 2: Treffe Entscheidungen und setze diese konsequent um.   Lese ich heute meine sieben vollgeschriebenen, mit Skizzen bemalten DIN A 4 Notizbücher muss ich oft schmunzeln. Manchmal steht da echt wirres Zeug. Manche Passagen sind durchgestrichen, andere farblich markiert, ergänzt und doch wieder verworfen.   Manche Idee habe ich mühsam mit eigener Hände Arbeit aufgebaut, um diese kurz danach mit dem eigenen Hintern wieder einzureißen. Sehe ich mir heute meine Aufzeichnungen an, bin ich so dankbar, dass ich mir so vieles aufgeschrieben habe. Meine Erkenntnis daraus: Treffe mutig eine Entscheidung, stehe dazu und setzte diese konsequent um. Kommst Du an einem Punkt, an dem Du nicht weiter weißt, Du Dich damit unwohl fühlst oder die Erkenntnis reift: ok es wahr doch die falsche Entscheidung, kannst Du immer noch korrigieren.       Getreu dem Motto: „Lieber unperfekt begonnen, als perfekt warten.“  
  Erkenntnis 3: Setze Dir ein großes und anspruchsvolles Ziel       Setze Dir konkrete, große und anspruchsvolle Ziele. Dadurch wird etwas Erstaunliches passieren.   Indem Du klar definierst, wohin Deine Reise gehen soll, erschaffst Du eine Spannung zwischen Deiner jetzigen IST-Situation und Deiner WUNSCH-Situation.       Diese Spannung birgt ein Missverhältnis. Um dieses Missverhältnis aufzulösen hast Du genau zwei Möglichkeiten:      

  1. Du verabschiedest Dich von Deinen Wünschen und opferst Deine Ziele. Kennst Du solche Situationen? Du hast Dir etwas fest vorgenommen, dann überkommen Dich irgendwelche Zweifel und Du belässt alles beim Alten? Danach bist Du zwar enttäuscht, jedoch auch ein Stück wieder glücklich, da dieses Missverhältnis nicht mehr existiert.
  2. Du hältst Dein Ziel aufrecht. Du nimmst den Zustand des Missverhältnisses wahr und akzeptierst es erstmal so wie es ist. Auch wenn Du erstmal nicht genau weist, wie Du es erreichen könntest und was Du genau dafür tun müsstest. Doch der Wunsch genau dieses Ziel zu erreichen, ist Dein innerer Antrieb.

      Diese Zustand des Missverhältnisses ist kein angenehmer Zustand, zugegeben. Jedoch darfst Du Dich unwohl fühlen. Bleib am Ball, es lohnt sich.  

  Entscheidung 4: Tue Dinge, die Du ungerne tust und habe Spaß dabei.     Steuererklärung und ich, ist wie Hund und Eierlegen, es passte einfach nicht. Vor ca. zwei Jahren habe ich meinen Steuerberater gewechselt. Damals erklärte er mir, wie toll eine digitalisierte Buchhaltung wäre. Mit meinem Einverständnis und kleineren technischen Voraussetzungen könne er über die DATEV meine Kontoauszüge einsehen und ich würde meine Belege ihm dazu online übermitteln. Soweit so gut. Ich war einverstanden. Meine Bank, eine Online-Bank, teilte mir jedoch mit, dass sie diesen Service nicht anbietet. Somit war ich gezwungen, mir eine andere Bank zu suchen. „Mache ich später. Hat ja noch Zeit.“ Ihr könnt Euch denken, wohin das Ganze führte.   Seit knapp einem Monat bin ich Kundin der örtlichen Sparkasse. Fast zwei Jahre später. Meine Buchhaltung ist auf den Laufenden. Meine Vorteile:  

  • glasklare Übersicht
  • überflüssige Ausgaben konnte ich einsparen
  • mit meinem Steuerberater kann ich Steuern steuern bzw. gestalten
  • ich habe ein entspanntes Verhältnis zum Thema Steuern
  • ich spare sehr viel Zeit
  • ich habe sogar Spaß dabei.

  Ein ewiger Ballast ist mir endlich genommen worden. Die unerledigte Buchhaltung kann ich aus meinem Kopf streichen. Somit ist Platz für Neues und ich habe sogar Spaß dabei.       Was schiebst Du ständig vor Dir her? Worauf hast Du überhaupt keine Lust? Gehe es an und habe Spaß dabei!  

  Entscheidung 5: Lerne Wichtiges von Unwichtigen und Dringendes von Hat-noch-Zeit zu unterscheiden     Ich arbeite viel und sehr gerne. Dennoch habe ich mich gewundert, warum nur finanziell das dabei herum kam, was eben dabei herum kam. Seltsam…. Eines Tages habe ich mich bei jeder Tätigkeit gefragt: Bringt mich das meinem Ziel näher? Was tue ich hier eigentlich? Muss das jetzt sein oder hat das Zeit für später, für morgen, nächste Woche, nächsten Monat? Erledigt es sich vielleicht auch ganz von alleine ;-)?   Folgende Technik hilft mir: Ich schreibe mir täglich auf eine Visitenkarte mein Ziel. Auf die andere Seite der Visitenkarte schreibe ich mir drei Schritte, die ich am folgenden Tag konsequent erledige. Somit bleibe ich auf Kurs.   Was hält Dich von Deinen Ziel hab?  
  Entscheidung 6: Fokussiere Dich       Mein Handwerkszeug habe ich bei einer großen Versicherungsgesellschaft von der Pike auf gelernt. Während der Ausbildung wurde mir eingetrichtert: Du bist für alle Kunden da. Egal ob jemand nur ein Mofa-Kennzeichen oder eine umfangreiche Beratung im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung haben wollte. Egal ob Beamter, Angestellter, Arbeiter, Manager oder selbständige Unternehmer, alle mussten gleich behandelt werden. Alle erhielten die gleichen Beratungsdienstleistungen.   Aus heutiger Sicht ist das für mich ein absolutes Nogo. Berate ich alle, berate ich niemanden. Für WEN will ich DIE Expertin für… werden? Für welche Leistung möchte ich wahrgenommen werden? Warum sollte jemand ausgerechnet zu mir in die Beratung kommen?       Auf was möchtest Du Dich fokussieren? Wofür brennst Du? Was lässt Dich jeden Morgen aufstehen?  
  Entscheidung 7: Achte auf Dich.     Du suchst Dein Personal Branding. Du möchtest als Expertin wahrgenommen werden. Du bietest Deinen Kunden einen echten Mehrwert. Tag und Nacht beschäftigst Du Dich damit und vollbringst Höchstleistungen.     Mein eindringliche Frage an Dich: Welchen konkreten Mehrwert bietest Du Dir selbst?     Dein Tag ist mal wieder vollgestopft bis oben hin. Du hast keine Zeit für ein ausgiebiges, gesundes und ausgewogenes Mittagessen. Alles muss schnell gehen zwischen Tür und Angel. Du hetzt von einem Termin zum anderen. Zwischendurch beantwortest Du Deine E-Mails, schreibst Angebote, versorgst Deine Kinder und gehst mit den Hund kurz raus. Du stehst oft unter Strom.   Und es gibt Tag, da hast Du wenig bis gar nichts zu tun. An dieses Tagen erledigst  Du alles Liegengebliebene und Dein Gedankenkarussell beschäftigt Dich ausgiebig…     Wir erwarten von uns und unserem Körper Höchstleistungen – einverstanden! Dann gib Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele das, was er / sie dazu braucht. Du bist es Dir WERT!       Wann hast Du Dir zuletzt ein tolles Mittagessen gegönnt? Wolltest Du nicht schon vor Wochen wieder anfangen Sport zu machen? Wie viel hast Du heute getrunken – alkoholfrei versteht sich 🙂 ? Wann hast Du das letzte Mal die Seele baumeln lassen?  
  Es sind die Kleinigkeiten, die uns scheitern lassen. Es sind die Kleinigkeiten, die uns zum Erfolg führen.       Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Erschaffung Deines Personal Brandings. Bleibe dran, geraden dann, wenn es schwer fällt. Es lohnt sich! Liebe Grüße Sylvia  

Kostenfreies E-Book

Wie du als erfolgreich, aktive und taffe Solo-Unternehmerin es schaffst, mit diesen 7 einfachen Schritten 100.000€ und mehr an Vermögen in 7, 5 oder 3 Jahren aufzubauen und diesen Prozess beliebig oft wiederholen kannst.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?

© 2018 Sylvia SchneideR