Eine minimalistische Anleitung laufende Liquidität zu gewährleisten

 

Liquidität ist für Unternehmer das A und O. Doch für viele Selbstständige ist die Liquidität das Sorgenkind schlechthin.

 

Haben Sie die Nase gestrichen voll,  Rechnungen erst später zahlen zu können? Geht Ihnen der dauernde finanzielle Druck gehörig auf die Nerven? Wollen Sie endlich eine Lösung, wissen jedoch nicht, was Sie tun können?

 

Sie haben Ihre Antrengungen ständig erhöht und noch mehr gearbeitet. Trotz gestiegener Einnahmen, fragen Sie sich, wo ist das ganze Geld geblieben?

 

„Die Ausgaben werden das Einkommen immer auffressen, egal wie hoch die Einnahmen steigen. Der Mensch neigt also dazu, gemäß Parkinson mit seinen Einnahmen auch immer die Ausgaben (seinen Lebensstandard) zu erhöhen.“ C. Northcote Parkinson

 

Wie wäre es für Sie, immer termingerecht Ihre Verpflichtungen bezahlen zu können? Wie würde es sich für Sie anfühlen, wäre der finanzelle Druck endlich weg und Sie könnten sich einfach nur noch auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren?

 

Sie glauben, dass ist unheimlich kompliziert und umständlich…?

 

In diesem Blogartikel gebe ich Ihnen drei einfache Tipps an die Hand, die Ihre Zahlungsfähigkeit immer gewährleistet. Doch Vorsicht! Diese drei Tipps klingen so banal, dass sie sehr leicht unterschätzt werden.

 

1. Schaffen Sie äußere und innere Ordnung

 

Alles unterliegt einer gewissen Ordnung. Der Tag folgt der Nacht, das Alphabet hat eine vorgegebene Reihenfolge, um einen neuen Auftrag zu generieren, müssen Sie erst für sich werben, um einen neuen Kunden zu gewinnen.

Es klingt banal, ist es auch, wenn da nicht unsere Gewohnheiten wären.

 

Alex Düsseldorf Fischer schreibt in seinen Buch „Reicher als die Geissens“:

„Geld und Wohlstand lieben Ordnung. Geld gedeiht und wächst dort, wo Ordnung herrscht.“

 

Es gibt eine äußere und eine innere Ordnung. Der Unterschied ist folgender:

 

Eine äußere Ordung zeigt sich bespielsweise in einer gut geführten Buchhaltung, in sortierten Finanzunterlagen und einen aufgeräumten Schreibtisch. Das fällt vielen schon recht schwer, mit ein wenig Anleitung und einem durchdachtem System lässt sich dies jedoch leicht umsetzen.

 

Sollten Sie hier nicht auf dem Laufenden sein, empfehle ich Ihnen dringend, sich hierfür ausreichend Zeit zu nehmen.

 

Doch einige Selbstständige haben ihre Unterlagen im Griff, sind gut sortiert und trotzdem funktioniert das mit der Liquidität nicht. Warum nicht?

 

Weil sie zum einen die oben genannten Aufgaben an Dritte delegieren (Steuerberater, Ehepartner,…) und deswegen auch zuverlässig erledigt werden und zum anderen, weil sie keine innere Ordung haben.

 

Innere Ordnung, was bedeutet das?

 

Exakt zu wissen:

  • Was ist genau Ihre größte Herausforderung in Bezug auf Liquidität?
  • Was ist Ihr konkretes Ziel in Bezug auf Liquidität?
  • Was konkret hat Sie bisher davon abgehalten, dieses Ziel zu erreichen?

 

Auf diese Fragen haben die Wenigsten detailierte Antworten. Und dort liegt genau die Ursache. Ihnen fehlt die innere Ordnung. Weil diese so abstrakt und für die Meisten nicht greifbar ist, tappen sie häufig im Nebel oder drehen sich einfach nur im Kreis und finden keinen Ausweg.

 

2. Das Mehrkontenmodell

 

Wie der Name schon sagt, ist es ein Modell, das aus verschiedenen Konten besteht. Jedes dieser Konten übernimmt eine zugeteilte Aufgaben. Das „Steuerkonto“ beispielsweise bildet Rücklagen für eine eventuell Steuernachzahlung, das „Werbekonto“ stellt Gelder bereit für Ihre Werbemaßnahmen.

 

Nach einem für jeden individuellen ausgearbeiten Geldzuteilungsschlüssel werden Gelder auf die verschiedenen Konten überwiesen. Dabei werden die Bedürfnisse und Gegebenheiten eines jeden Einzelnen und seiner Unternehmung berücksichtigt. Das Prinzip ist somit für alle gleich, nur die Zuteilung der Gelder erfolgt für jeden anders.

 

Ein perfekt aufgebautes und geführtes Mehrkontenmodell verschafft Ihnen folgende Vorteile:

 

  • Sie erhalten eine noch nie dagewesene Transparenz und Übersicht in Ihren Finanzen
  • Sie werden es lieben,  Rechnungen zu bezahlen
  • Sie werden freiwillig sich mehr mit Ihrer eigenen Buchhaltung beschäftigen, auch wenn Sie diese Arbeit delegiert haben

 

Glauben Sie mir nicht? 🙂 Das kann ich sehr gut nachvollziehen, doch da bin ich mir abslout sicher.

 

Mein eigenes Modell besteht aus derzeit acht Konten bei vier verschiedenen Banken. Hört sich für Sie wahrscheinlich erstmal sehr kompliziert an. Jede Woche schaue ich mir an festen Terminen meine Umsätze an und zwar immer am 07., 14., 21. und 30. eines Monats. In eine extra angefertigen Ecxeltabelle trage ich diese Umsätze ein und automatisch wird errechnet, auf welches Konto ich welchen Betrag überweisen werde. Kinderleicht. Maximaler Zeitaufwand pro Woche: 30 Minuten.

 

3. Ihre Liquidität liegt außerhalb Ihrer Komfortzone

 

Ihre Kompfortzone ist der „Das kenne ich schon.“ „Das habe ich schon immer so gemacht:“ Bereich. Hier fühlen Sie sich wohl und sicher. In diesem Bereich befinden sich Ihre Fähigkeiten, Ihre Fertigkeiten und all das, was Sie bisher erreicht haben.

 

Außerhalb der Komfortzone liegt das Unbekannte und Unsichere, jedoch auch das Neue.

 

Schon Albert Einstein wusste:“ Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

 

Wollen Sie wirklich etwas Entscheidenes ändern und Ihre Liquidität dauerhaft für sich lösen und in den Griff bekommen, MÜSSEN Sie Ihre Kompfortzone verlassen. Das ist ein Gesetz des Lebens.

 

Sie werden sich neue Arbeits – und Denkweisen in Bezug auf Finanzen aneignen. Sie werden strukturierter mit Ihren Finanzunterlagen umgehen. Sie werden Antworten auf die drei oben gestellten Fragen finden.

 

Sofern Sie sich bisher allein  „durchgewurschtel“ haben und zu keinem guten Ergebnis gekommen sind, werden Sie sich in irgendeiner From Hilfe holen.

 

Ich selbst kenne die Situation in einer Liquiditätsklemme zu stecken. Und das kann verdammt unangenehm werden.

 

In kleinster Kleinarbeit habe ich für mich herausgearbeitet, was für mich funktioniert und was nicht. Dazu habe ich unzählige Bücher gelesen, mir selbst einen Coach zur Seite gestellt und sehr viele Seminar besucht. Übrig geblieben sind sechs sehr wertvolle und wirkungsvolle Werkzeuge u. a. auch das Mehrkontenmodell.

 

Diese Werkzeuge habe ich Ihnen in einem Werkzeugkoffer zusammengestellt. Wollen Sie tatsächlich etwas ändern und sind Sie schon bei der Erkenntnis angelangt, ohne fremde Hilfe geht es nicht, dann sind hier bei mir richtig.

 

Ich wünsche Ihnen, das Ihr Geld immer im Fluss ist und bleibt.

 

Herzliche Grüße

 

Sylvia Schneider

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