Meine 5 größten Fehler, die ich beim Geld anlegen gemacht habe

Als ich meine berufliche Karriere am 01.07.2000 bei einer Versicherung gestartet habe, war die Situation an den Finanzmärkten noch eine ganz andere als heute. Die Menschen waren gelassener im Umgang mit ihrem Vermögensaufbau. Sie setzten auf Altbewährtes und legten ihr Geld in Versicherungen an, so wie es ihre Eltern schon taten und teilweise auch ihre Großeltern.

Die Lebens- und Rentenversicherungen verkauften sich damals wie geschnitten Brot. Ich war glücklich, verdiente sehr gutes Geld und meine Kunden waren mit mir und meiner Beratung sehr zufrieden.

Natürlich habe ich damals auch für mich eine Lebensversicherung abgeschlossen, später kam dann noch eine Rentenversicherung dazu. „Das, was für meine Kunden gut ist, ist auch für mich optimal“ dachte ich damals.

Heute ist die Situation auf den Finanzmärkten ganz anders. Die Welt hat sich nach der Finanzkrise deutlich geändert und auch ich habe mich weiterentwickelt.

 

Inzwischen berate ich meine selbstständigen Kundinnen vollkommen unabhängig und auf Honorarbasis.

 

Schaue ich heute, mit meinem aktuellen Wissen über Geldanlagen, auf meine Anfänge zurück, habe ich folgende 5 gravierende Fehler gemacht:

 

Fehler #1: Zu wenig gespart

Obwohl ich schon in jungen Jahren sehr gutes Geld verdient habe, habe ich sehr wenig angespart. In meinen beiden Verträgen habe ich jeweils 100,– DM eingezahlt. Die 100,–DM oder heute 100,–€ waren einfach so üblich. Das war eine „typische“ Sparsumme monatlich, wie sie jeder hat. (Vollkommen blödsinnige Ansicht)

Vom Rest habe ich sehr gut gelebt. Mir ein schickes Auto geleistet und mir allerlei Krims-Krams in mein Leben geholt.

Ehrlich gesagt, habe ich in der Zeit über mein Konsumverhalten nicht wirklich nachgedacht. Wir hatten damals eine tolle Clique, waren viel und gerne unterwegs, sind gemeinsam in Urlaub gefahren, sind tollen und teuren Hobbies nachgegangen und wer dazu gehören wollte, musste eben auch viel Geld ausgeben.

Mit Floskel wie „Man lebt nur einmal“ habe meine Ausgaben mir selbst schöngeredet.

Du fragst dich jetzt: „Was hat das alles mit Geld anlegen zu tun?“ Nun, ganz einfach:

 

Man kann nur das Geld anlegen, welchen man vorher nicht ausgegeben hat.

 

Fehler #2: Ohne Strategie und Plan

Da ich damals als Beraterin viele Lebens- und Rentenversicherungen verkauft habe, war es für mich sehr naheliegend, auch für mich zu aller erst solche Verträge abzuschließen und so anzufangen Gelder zu sparen.

Dabei habe ich total vergessen oder verdrängt, mir finanzielle Rücklagen zu bilden, auf die ich schnell und kurzfristig zugreifen konnte.

Wie du bereits gelesen hast, war ich damals sehr gut im Geld ausgeben. Ich hatte zwar ein Tagesgeldkonto und dahin habe ich hin und wieder den ein oder anderen Euro überwiesen, stand jedoch eine größere Anschaffung an, war das Konto auch sehr schnell leergeräumt.

Und so musst es kommen, wie es dann auch kam: Aufgrund einer empfindlichen Steuernachzahlung kam ich so in finanzielle Bedrängnis, dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte.

Damals habe ich mir geschworen: So etwas passiert mir NIE wieder!

Seitdem verfolge ich einen einfachen, jedoch sehr effektiven Finanzplan. Meine Ziele habe ich in kurz-, mittel- und langfristige Ziele unterteilt und bespare diese nach einem festgelegten Muster. Dabei hilft mir mein Mehrkontenmodell, welches mich dabei unterstützt, die Übersicht zu behalten.

Welche weiteren Vorteile ein solches Mehrkontenmodell für dich hat und wie du es für dich am einfachsten aufbaust, zeige ich dir gerne in einem kostenfreien Beratungsgespräch (Hier klicken).

 

Fehler #3: Fehlende Disziplin

Mir war zwischendrin schon immer mal wieder klar: Ich muss für den Notfall Rücklagen bilden.  Doch ich hatte kein System. War am Monatsende tatsächlich mal Geld auf meinem Girokonto übrig, habe ich es auf mein Tagesgeldkonto überwiesen.

Jedoch habe ich das nicht regelmäßig jeden Monat gemacht und auch nicht die Höhe des Betrages festgelegt. Sobald ich mehr Geld brauchte, als ich selbst auf dem Girokonto hatte, habe ich sofort mein Tagesgeldkonto geplündert.

So konnte ich keine Rücklagen bilden.

Heute liegen durchschnittlich sechs Monatsumsätze auf mein Tagesgeldkonto. Entnehme ich hiervon etwas, fülle ich es zeitnah wieder auf. Dafür hilft mir wieder mein Mehrkontenmodell.

Möchtest du mehr Informationen? Die Unterstützung von Gleichgesinnten? Schätzt du einen schnellen Informationsaustausch? Dann lade ich dich sehr herzlich in meine Facebook-Gruppe „Mehr Geld und mehr Sicherheit für selbstständige Frauen mit Kinderwunsch ein.

 

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Fehler #4: Nur die eigenen Produkte gekauft

Mein Arbeitgeber war die DEVK Versicherungen, auch als ich 2003 in die Selbstständigkeit gewechselt bin. Daher war für mich ganz klar, ich verkaufe nur die hauseigenen Produkte. Etwas anderes hätte ich auch aus vertraglicher Sicht nicht verkaufen dürfen.

Neben meiner Lebens- und Rentenversicherung, besparte ich später noch ein eigenes Depot mit den hauseigenen Fonds und hatte mein Tagesgeldkonto bei der zugehörigen Bank.

Mir wurde mit der Zeit immer bewusster, dass eine Gesellschaft nicht für alle Belange meiner Kunden die besten Produkte anbieten konnte. Zudem hat sich nach der Finanzkrise so vieles verändert und die DEVK Versicherungen taten sich mit der Umstellung sehr schwer.

Ich wollte für meine Kunden jedoch die bestmöglichen Anlagemöglichkeiten bieten. Deswegen habe ich mich entschieden, in die Maklertätigkeit zu wechseln und losgelöst von nur einem Produktanbieter zu arbeiten. Zum Glück.

 

Fehler #5: Nicht nachgerechnet

Erst als mir die ganze Palette von Anbietern mit ihren Produkten zur Verfügung stand, habe ich meine eigenen Verträge ganz genau unter die Lupe genommen und nachgerechnet. Zuerst dachte ich, mein Taschenrechner ist kaputt. Nachdem ich es dann weitere Male eingetippt hatte ist es mir heiß und kalt den Rücken runtergelaufen. Mir ist teilweise echt schlecht geworden. In den Verträgen waren so hohe Kosten versteckt, die meine Kunden und ich mit unseren Beiträgen bezahlten.

Ich bin so wütend geworden. Wie konnte ich meinen Kunden nur so etwas anbieten? Wie konnte ich nur so blind sein und einfach nur glauben, was man mir sagte?

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, war mein Entschluss klar: Diese Art von Verträgen werde ich keinen Menschen mehr anbieten.

Ich betrieb Schadensbegrenzung, sprach mit meinen Kunden und ließ mich zur Honorarberaterin zertifizieren.

Meine eigenen Verträge habe ich gekündigt und das Geld anderweitig angelegt.

 

Mein persönliches Fazit:

Was kannst du für dich mitnehmen? Kenne dein Ziel und erstelle dir hierfür einen Plan. Beginne dabei von hinten.

Das bedeutet:

1.       Kenne dein Ziel, bestimme deine Wunschsumme exakt in Euro und lege fest, wann du dieses Ziel erreicht haben möchtest.

2.       Errechne deine Sparrate

3.       Kenne deine Zielrendite

4.       Stelle dir die passenden Geldanlagen zusammen und lasse dich dabei von einem unabhängigen Berater unterstützen

5.       Achte auf die Kosten

6.       Bleibe am Ball, bis du dein Ziel erreicht hast

7.       Setze dir Meilensteine, die dich motivieren am Ball zu bleiben.

 

 

Gerne unterstütze ich dich bei deinem Vermögensaufbau. Hierzu buche gerne ein kostenfreies Beratungsgespräch mit mir persönlich. >>> Hier geht es zum Beratungsgespräch <<<

 

Herzliche Grüße

Sylvia

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© 2018 Sylvia SchneideR