Fünf Schritte, die finanziell freie Menschen regelmäßig gehen

Was bedeutet für Sie finanzielle Freiheit?

 

Diese Frage stelle ich jeden meiner Mandanten. Die Antworten darauf sind so individuell wie die Menschen selbst. Finanziell freie Menschen haben drei Hauptwünsche: 1. Über ausreichende Rücklagen verfügen. 2. Ein System zu implementieren, dass ihnen ein passives Einkommen ermöglicht. 3. Das Leben genießen können.

 

Finanziell freie Menschen sind ganz besondere Leute. Sie haben den eisernen Willen genau diese finanzielle Freiheit zu erreichen. Diese Menschen geben alles, um ihr Ziel zu erreichen. Sie wachsen über sich hinaus, sind neugierig, lernwillig und schmeißen alte Gewohnheiten über Bord.

 

Alle finanziell freie Menschen gehen diese fünf Schritte:

 

Schritt 1: Wachstumsdenken entwickeln – finanzieller Wachstum findet zwischen den Ohren statt

 

Stellen Sie sich bitte folgende Geschichte vor:

 

Die Zwillingsschwestern Anna und Paula wachsen in einer sehr zerrüteten Familie auf. Der Vater ist Säufer, die Mutter ist drogenabhängig. Gewalt ist an der Tagesordnung. Der Vater schlägt in seinem Suff oft zu, sowohl seine Frau als auch die Kinder. Einer geregelten Arbeit gehen die Eltern nicht nach. Die Familie lebt davon, was der Vater auf seinen Beutezügen ergaunert und klaut.

 

Paula lernt sehr früh, dass das Klauen Geld bringt. Schon in jungen Jahren eifert sie ihrem Vater nach. Sie säuft und klaut. Immer öfters wird sie erwischt. Bereits mit 18 Jahren sitzt sie ihre erste Gefängnisstrafe ab. Mit 25 Jahren gipfelt Paulas kriminelle Karriere in einer mehrjährigen Haftstraft.

 

Anna hingegen ist von zu Hause ausgezogen und wohnt in ihrer eigenen  Wohnung. Sie ist inzwischen glücklich verheiratet und geht einer geregelten Arbeit nach. Mit 25 Jahren hat sie neben einem bezahlten Auto sich zusammen mit ihrem Ehemann ein schönes finanzielles Polster aufgebaut.

 

Wie kann es sein, dass beide sich so unterschiedlich entwickelt haben? Die Startbedingungen waren für beide Frauen gleich. Fragt man Paula, so anwortet sie: „Was hätte anderes aus mir werden sollen bei solchen Eltern?!“

 

Anna hingegen sagt: „Meine Eltern waren für mich ein abschreckendes Beispiel. Was hätte anderes aus mir werden sollen, als dass ich es einfach besser mache in meinem Leben?“

 

Was möchte ich Ihnen mit dieser kleinen Geschichte sagen? Es ist unwichtig, wie Sie aufgewachsen sind oder was Ihnen bisher in Ihrem Leben passiert ist. Wichtig ist, dass Sie erkennen, dass Sie entscheiden, wie Sie leben.

 

Schritt 2: Mit Freude richtig sparen

 

Kann es sein, dass Geld sparen für Sie eine falen Beigeschmack hat? Sparen Sie wirklich gerne? Und wenn dem nicht so ist: Was denken Sie warum ist das so?

 

Sparen ist für sehr viele Menschen in Deutschland so attraktiv wie Fußpilz. Nur woher kommt diese Einstellung? Schauen wir uns die Sparquoten in Deutschland an, sind wir Weltmeister im Sparen. Doch etwa 80% der Sparer sehen ihren Sparvorgang als Kostenposition, als Ausgabe, so wie Miete, Versicherungen, GEZ-Gebühr oder anderes. Der Sparbetrag ist eine Position von vielen auf den Kontoauszügen.

 

Im Alltag sieht es doch so aus: Am Monatsanfang gehen die meisten Ausgaben vom Konto ab: die Miete oder Hypothek, die Rate fürs Auto, die Versicherungen, Strom, Gas, Wasser, Telefon, etc. Die Abbuchung der Raten für unsere Sparkonten legen wir oft so, dass diese erst dann erfolgen, wenn alles andere bezahlt ist (und hoffentlich dann noch etwas übrig ist).

 

In aller Regel rechnen wir:  Einnahmen – Ausgaben = (etwas) Guthaben und davon „zwacken“ wir etwas für später ab. Viele denken sich dann noch: Ob ich überhaupt so alt werde und dann noch etwas davon habe, ist es nicht so?

 

Dabei ist Sparen so viel mehr und daher möchte ich Sie zu einem Experiment einladen:

 

Stellen Sie sich vor, Ihre Sparraten sind so etwas in der Art wie ein Gehalt und zwar ein Gehalt nur für Sie. Sie bezahlen sich damit  selbst und zwar gleich zu Beginn des Monats. Sie legen sich monatlich einen festen Prozentsatz (mindestens 10% – idealerweise jedoch mehr) regelmäßig zur Seite. Dieses Geld geht auf ein separates Konto und Sie fassen es (vorerst) nicht an.

 

Dies ist ein Garant dafür, dass Sie in finanzieller Freiheit leben werden. Warum ist es ein Garant? Weil Sie auf einmal Gelder wachsen sehen. Es stärkt Ihr Selbstverstrauen. Sie bekommen eine ganz neue Haltung gegenüber Geld. Hier ist (anfänglich) zwar eiserne Disziplin gefragt, jedoch je länger Sie  „sich selbst zuerst bezahlen“ befolgen, um so einfacher wird es. Es geht Ihnen irgendwann in Fleisch und Blut über – versprochen.

 

Schritt 3: Das Herzstück – Ihr Finanzplan

 

Wer keinen konkreten Plan verfolgt, erreicht vielleicht irgendwann und wenn, dann nur rein zufällig seine finanzielle Freiheit. Sie müssen exakt definieren, was genau finanzielle Freiheit für Sie bedeutet. Dabei spielen Zahlen eine wichtige, jedoch untergeordnete Rolle. Für Ihr Gehirn sind beispielsweise eine Million € unvorstellbar. Ihr Gehirn braucht Bilder. Was können Sie mit diesem Geld alles machen?

 

Ich möchte Ihnen das an einem Beispiel verdeutlichen:

 

Für mich bedeutet finanzielle Freiheit, dass ich ein eigenes Seniorenheim aufbaue, mit integriertem Kindergarten und Therapiehunden. Mir ist es absolut wichtig, ein solches Zentrum aufzubauen, in dem sich Alt und Jung auf Augenhöhe begegnen,um gegenseitig voneinander profitieren zu können. Das ist meine Vision, mein Traum. Wenn ich einmal alt bin, möchte ich genau in diesem Seniorenheim meinen Lebensabend verbringen.

 

Mit diesem Ziel vor Augen bekommen die Zahlen aus meinem FInanzplan ein Gesicht. Und Gesichter kann ich mir leichter merken :-). Zudem habe ich die absolute Gewissheit, dass alle Bemühungen, die ich unternehme, alle Entbehrungen, die ich in Kauf nehme, einen höheren Sinn ergeben. Dafür stehe ich jeden Morgen auf.

 

Wofür stehen Sie jeden Morgen auf?

 

Schritt 4: Einkommen erhöhen

 

Je nachdem wie viel Vermögen Sie für Ihre finanzielle Freiheit brauchen, werden Sie Ihr bisheriges Einkommen erhöhen müssen. Vor allem dann, wenn Sie weniger als 15 Jahre Zeit haben. Sie werden sich vielleicht denken, dass ist bei Ihnen unmöglich, das geht nicht. So dachte ich anfangs auch. Doch ich habe mich damit näher beschäftigt und kann Ihnen folgendes aus eigener Erfahrung bestätigen:

 

Es ist möglich sein Einkommen innerhalb von 3 bis 5 Monaten um ca. 15% bis 20 % zu steigern, wenn man zuverlässig ein Erfolgsjournal führt. Warum ist das so?

1. Sie programmieren sich täglich auf Erfolg.

2. Sie erkennen, welche Tätigkeiten Ihnen dem meisten Umsatz bringen (Pareto-Prinzip) und konzentieren sich verstärkt darauf.

3. Sie eleminieren konsequent alle Aufgaben, die Ihnen wenig bis keinen Umsatz bringen.

4. Sie implementieren ein System, welches Ihnen zusätzlich ein passives Einkommen generiert.

5. Sie arbeiten mir nur noch Geschäftspartnern zusammen, die zu Ihnen passen.

 

Schritt 5: Klug investieren

 

Die Betonung liegt auf  „klug“. Statistisch gesehen, sind Sparbücher, Tagesgeldkonten, Bausparer, Lebens- oder Rentenversicherungen die Sparlieblinge. Doch damit gewinnen Sie heute keinen Blumentopf mehr. Ganz im Gegenteil. Mit diesen Geldanlagen sparen Sie sich ins Minus.

 

Klug investiert ist der, der Risiken eingeht, jedoch Verluste weitgehenst vermeidet. Wie das geht?  Alle Sparprodukte lassen sich in sechs Risikoklassen einteilen. Mit ausgewählten Produkten über alle sechs Risikoklassen stellen Sie sich ein Gewinnerteam zusammen – ähnlich wie beim Mannschaftssport (Torwart, Verteidigung, Angriff, usw.).

 

Auch ein Gewinnerteam verliert mal ein Spiel. Jedoch am Ende der Saison stehen Sie auf dem Siegertreppchen.

 

Zum guten Schluss: Das Leben und das Geld genießen

 

Lange Zeit habe ich den Fehler gemacht, mir entweder zu früh zu große Dinge zu leisten (bspw. Auto auf Pump) oder ich habe mir ganz lange überhaupt nichts oder nur sehr wenig gegönnt. Diese Unausgewogenheit war mir einfach nicht bewusst. Doch als es mir klar wurde, habe ich mir zu aller erst ein sogenanntes Spaßkonto eingerichtet.

 

Auf dieses Konto zahle ich regelmäßig monatlich einen festen Prozentsatz ein. Spätestens alle drei Monate gönne ich mir von diesem Geld etwas richtig Schönes. Das ist für mich eine Belohnung für gute Arbeit und den täglichen Fleiß. Gleichzeitig dient es auch als Ansporn. Möchte ich mir etwas Größeres leisten, weiß ich, dass ich das erreichen kann.

 

Es ist wichtig einen Ausgewogenheit zwischen Sparen und Geld ausgeben herzustellen. Zu viel Geld ausgeben führt dazu, dass Sie irgendwann über keine ausreichende Liquidität verfügen. Extremes Sparen birgt die Gefahr, dass Sie den Spaß am Leben verlieren und sich fragen, wozu Sie sich so abmühen. Finden Sie Ihre Balance.

 

 

Herzliche Grüße

 

Sylvia Schneider

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