5 Vorteile, wie dir das Journal schreiben beim Vermögensaufbau hilft

Seit vielen Jahren schreibe ich regelmäßig mein Journal. Ein Journal ist ein leeres Buch (liniert oder blanko Seiten), in welches ich meine eigene Lebensgeschichte schreibe.

Gerne möchte ich dir eine scheinbar unbedeutende kurze Geschichte aus meinem Journal berichten:



Es ist der 25.03.2016. Ich laufe mit unserem Hund Freddy durch den Wald. Ein enger Weg. Links und rechts stehen Bäume. Uns kommt ein Ehepaar entgegen. Ich nehme Freddy auf meine rechte Seite und lasse ihn Beifuß gehen. Das Ehepaar läuft links an uns vorbei. Als der Mann fast schon hinter uns ist, rennt Freddy auf ihn zu. Eine Schrecksekunde für den Mann und für mich.

Es ist zwar nichts passiert, jedoch war es mir mega peinlich. Ich habe mich in aller Form entschuldigt. Danach ist jeder seines Weges gegangen.



Was möchte ich dir damit sagen?


Früher, vor der Zeit des Journals-Schreibens, hätte ich Freddy einfach nur geschimpft. "Du blöder Hund. Was soll denn der Scheiß! Das kannst du doch nicht machen." So ungefähr hätte sich das angehört :-).

Ich hätte niemals daran gedacht, eine solche banale Situation zu reflektieren. Heute weiß ich: Alles was mir im Außen begegnet, hat mit mir selbst zu tun. Diese Situation hat mich in Verlegenheit gebracht. Und da unsere Gefühle ein Art Feedback-Mechanismus sind, erkenne ich sofort, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Sobald sich komische, schlechte oder unangenehme Gefühle bei mir melden, ist ein Blick nach innen wichtig. Daher habe ich mich gefragt: "Was möchte mir diese Situation sagen? Was soll ich daraus lernen?"  

Und mir ist es wenige Minuten später schon wie Schuppen von den Augen gefallen. Ja klar. Ich war als Kind und junge Frau schon immer sehr angepasst. Ich wollte...

  • ...niemanden Ärger machen.
  • ...keine Fehler machen.
  • ...lieb sein, dass mich alle lieben.
  • ...mich anpassen, um gemocht zu werden.
  • ...es allen Recht machen.
  • ...nicht anecken, um nicht aufzufallen.

Zurück zu der Situation im Wald: Ich wollte das Freddy sich "ordentlich" verhält. Ich wollte, dass die Leute denken: Großartig, was für ein gut erzogener Hund. Ich wollte Anerkennung und Respekt (wie früher als Kind). Und vor allem wollte ich nicht, dass jemand vor meinem Hund Angst hat oder sich erschrickt.

Da war es wieder - mein altes Muster!


Was hat das jetzt alles mit dem Vermögensaufbau zu tun?


Mein anerzogenes Verhalten hatte weitreichende Konsequenzen für meinen Beruf und meine Finanzen. Denn durch mein Angepasst sein wurde ich fast nicht wahr genommen. Ich habe mich nicht getraut, mich sichtbar zu machen und eine eigene Meinung zu vertreten und das auch bei Gegenwind. Dadurch habe ich lange Zeit viel weniger neue Kunden gewonnen, als ich hätte gewinnen können. Gleichzeitig waren meine Honorare viel zu niedrig. Ich steckte dadurch in einem Teufelskreis fest.

Ich merkte, dass ich unzufrieden war. Ich wollte mehr aus meinem Leben machen, die Welt verändern, Menschen einen echten Mehrwert bieten. 

Es sind jedoch die Rebellen, die unbequemen Menschen, die Verrückten, die Groß- und Anders-Denker, die die Welt verändern und etwas zum Positiven verändern.


Heute weiß ich das. Heute stehe ich dazu. Ich stecke meinen Kopf aus der Masse der anderen Menschen heraus. Durch meine Arbeit und Denkweise falle ich auf. Denn ich weiß heute ganz genau, wofür ich stehe. Was ich leiste und wieviel diese Dienstleistung wert ist. 

Dadurch generiere ich heute viel mehr Umsatz. Mehr Umsatz bedeutet für mich auch mehr Vermögen, weil ich monatlich mehr Budget zum Geld sparen übrig habe.


Die 5 Vorteile des Journal-Schreibens.


Vorteil #1:
Durch das Journal-Schreiben nimmst du dich und deine Ziele ernst. Zum ersten Mal beschäftigst du dich intensiv mit dir selbst.

Vorteil #2:
Du kommst hinderlichen Glaubenssätzen auf die Spur. Hinderliche Glaubenssätze hat jeder von uns. Nur die, die wir auch wirklich bewusst wahrnehmen, können wir verändern.


Vorteil #3:
Du erkennst finanzielle Handlungsmuster, die nicht unbedingt deine eigenen sein müssen. Vieles übernehmen wir ungeprüft von unseren Eltern, Großeltern, Bekannten und Verwandten. Für sie kann es durchaus richtig sein. Doch ist es auch für dich?

Vorteil #4:
Dein Journal ist eine Art Kontrollmechanismus. Hältst du dich wirklich an deine Ziele? Bleibst du am Ball? Oder fängst du an, dich selbst zu sabotieren, dir ein Bein zu stellen, dich wieder mal nicht ernst zu nehmen?
Schreibst du regelmäßig und ehrlich dein Journal, wirst du erkennen, wo du optimieren kannst.

Vorteil #5:
Du kommst schneller an dein Ziel. Das ist eine Tatsache! Denn das Journal hilft dir dabei, fokussiert zu bleiben, deine Zeit sinnvoller zu nutzen und schlechte Gewohnheiten Stück für Stück abzulegen.


Diese Utensilien brauchst du:


- ein Journal
- ein Stift
- Post-Its

Dieses Journal nutze ich: 

Paperblanks (klicke hier)


Anleitung zum Journal schreiben:


Nehme die erste Doppelseite dazu, um dir hier ein kleines Visionboard anzulegen. Visualisiere deine Ziele, indem du die dafür passenden Bilder in dein Journal klebst. Somit kannst du jeden Tag dir deine Ziele ansehen und trägst sie immer bei dir!

Teile deine Seiten in drei Spalten. 

In die erste Spalte schreibst du das Datum und beschreibst die Situation, in der du dich aktuell befindest.

In die zweite Spalte beschreibst du deine Gefühle (negative wie auch positive) sehr genau und intensiv. Dahinter sehen deine Gedanken und Überzeugungen. Die gilt es ans Tageslicht zu befördern und dir darüber absolut bewusst zu werden. Es darf alles sein! Schreibe ALLES auf, ohne es zu bewerten!

Dritte Spalte:  Welchen Gedanken bekommst du tatsächlich gegriffen? Was kommt dir spontan in den Sinn?

Schreibe morgens noch im Bett deine ersten Zeilen. Dauert nicht länger als 10 Minuten. Und beende den Tag mit deinem Journal - kurz bevor du ins Bett gehst. Somit gibst du deinem Tag einen Rahmen, eine feste Struktur. Abends schreibst du dir die großen und auch kleinen Erfolge auf, um deinen Tag positiv abzuschließen.

Während des Tages schreibst du immer dann, wenn du dich unwohl fühlst oder du ein Erfolgserlebnis hattest.

ACHTUNG: Wenn du dir zu negativen Erlebnissen deine Notizen machst, schreibe nur auf, was in diesem Moment tatsächlich passiert ist. BEWERTE NICHTS! INTERPRETIERE NICHTS! Danach schließt du dein Journal und gehst deinem Tagewerk weiter nach. Irgendwann (du merkst es von ganz alleine) kommst du an diesen Punkt zurück. 


OK, du denkst jetzt das hört sich nach viel Arbeit an?


Ich will ehrlich zu dir sein. Das ist es auch, jedoch nur am Anfang. Weil es für dich ungewohnt ist. Um so länger du dein Journal schreibst, um so leichter fällt es dir. Am Anfang saß ich oft über meinem Journal und wusste nicht was ich schreiben sollte. Doch ich bin solange sitzen geblieben, bis ich 3, 4 oder 5 Sätze geschrieben hatte.

Von Tag zu Tag wurde es leichter. Ich griff tagsüber immer häufiger zu meinem Journal. Teilweise habe ich 5, 6 Seiten am Stück geschrieben. Meine Gedanken wollte einfach zu Papier gebracht werden. Und das fühlt sich so unendlich gut an. Denn jetzt konnte mein Kopf sich erholen. Ich hatte alles aufgeschrieben. Ich konnte nichts mehr vergessen. Es ging kein Gedanke mehr verloren und ich konnte immer dann nachlesen, wann ich es wollte.

Heute schreibe ich mein Journal fast schon automatisch. Ich denke nicht mehr darüber nach. Ich tue es einfach. Die Erkenntnisse aus über 6 Jahren Journal schreiben sind phänomenal. Hin und wieder lese ich in den alten Journalen. Dabei bin ich verdammt stolz auf mich, wie ich mich und mein Leben sich in den letzten Jahren entwickelt habe - privat, beruflich und finanziell!

Genauso eine Entwicklung wünsche ich auch dir von Herzen. Weitere Unterstützung bekommst du in meiner kostenfreien Facebook-Gruppe: Höhere Zinsen, mehr Vermögen (klicke hier).

Herzliche Grüße

Sylvia

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© 2018 Sylvia SchneideR