Über mich

Über Sylvia Schneider

Nach 12,5 Jahren hatte ich es so unendlich satt. Ich arbeitete als selbstständige Versicherungsfachwirtin für nur eine Versicherungsgesellschaft. "Nein, das können wir so nicht machen. Nein, das bieten wir überhaupt nicht an. Nein, das haben wir noch nie so gemacht. Nein, wir bieten keine neuen Alternativen zum Vermögensaufbau an. Nein. Nein. Nein. " Solche Sätze bekam ich immer wieder von der damaligen Versicherungsgesellschaft  zu hören.

Der Markt, somit meine Kunden hatten andere, veränderte Bedürfnisse ihre Gelder anzulegen. Die Auswirkungen der Finanzkrise zwang sie dazu. Doch ich hatte nur die Möglichkeit, aus einer stark begrenzten Produktpalette meinen Kunden ein Angebot zu machen. Daher bot ich teilweise auch suboptimale Lösungen an. Ich fühlte mich schlecht.

Der Druck von allen Seiten stieg. Ich bekam nachts Alpträume, wachte schweißgebadet auf und war tagsüber wie gerädert. In meinen Träumen sah ich meine Kunden, die im Alter mit ihrem Geld nicht auskamen, weil sie mir vertraut haben und ich ihnen  eine zweitklassige Lebens- oder Rentenversicherung anbot. Die logische Konsequenz für mich war: Ich musst da weg! Ich kündigte die Zusammenarbeit ohne einen wirklichen Plan in Händen zu halten, wie es weitergehen sollte.

Ich hatte weder Ahnung, was ich genau anbieten wollte, noch woher das nächste Geld kam. Sollte ich weiterhin nur Versicherungen zum Vermögensaufbau verkaufen? Wie finde ich Kunden? Sollte ich Flyer verteilen, Klingen putzen, Kaltakquise betreiben....? Bei diesen Gedanken wurde mir nur schlecht. Ich hatte überhaupt keinen Plan, wie meine Zukunft aussehen würde. Meinen großen Traum mit 45 Jahren finanziell frei zu sein, hatte ich begraben.

Da ich Einnahmen brauchte, arbeitete ich als freie, unabhängige Versicherungsmaklerin. Soweit so gut. Doch ich kam vom Regen in die Traufe. Die Einarbeitung war für mich Stress pur. Neue Software, neue Berechnungsprogramme, gefühlt tausende verschiedene Anbieter mit dementsprechend unterschiedlichen Angeboten und Tarifen. Wie um Himmels willen sollte ich da das Passende für meine Kunden herausfiltern? Jetzt befand ich mich im Versicherungsdschungel des kompletten deutschen Marktes wieder.

"Frau Schneider das hast du ja super hinbekommen" dachte ich so für mich. Ich war deprimiert, fühlte mich komplett überfordert. Ein neuer Teufelskreis begann. Ich hatte nur versucht, zu reparieren, statt eine tiefgreifende berufliche Lösung für mich zu finden.

Eines Tages lass ich einen Artikel über das Thema Honorarberatung. Ich war total fasziniert. Denn danach hatte ich insgeheim gesucht. Eine Möglichkeit zu finden, direkt vom Kunden bezahlt zu werden ohne Provisionen und ohne versteckte Gebühren. Sofort investierte ich eine zusätzliche Ausbildung und ließ mich zur zertifizierten Honorarberaterin qualifizieren. Doch das war nur ein Puzzlestück auf dem Weg zum großen Erfolg.

Eine entscheidende Frage blieb offen: Für wen willst du was konkret anbieten?

Zeit um intensiv über diese Fragen nachzudenken und eine solide Antwort darauf zu bekommen, hatte ich jedoch nicht. Meine laufenden Ausgaben mussten weiter finanziert, meine Kunden wollten weiterhin fachgerecht beraten werden und auch alle administrativen Aufgaben musste ich erledigen. Meine Tage waren extrem voll gestopft.

Doch jedes Problem, welches ich für mich nicht abschließend löse, kehrt eines Tages wieder zu mir zurück und klopft noch lauter an die Tür. Es wird von mal zu mal dringlicher. Du kennst das vielleicht.

Für wen willst du was anbieten? Ich hatte darauf einfach keine Antwort. Mein Lebensgefährte sorgte sich bereits, weil ich seit meiner beruflichen Veränderung finanziell immer mehr in Schwierigkeiten geriet.

Also habe ich mich dazu entschieden einen Business-Coach zu buchen, der mir helfen sollte. Ich setze all meine Hoffnung auf unsere Zusammenarbeit und investierte meine letzten Ersparnisse. Jetzt musste der finanzielle Durchbruch kommen. Doch während unserer 6-monatigen Zusammenarbeit passierte nichts....

Ich war total blockiert, mein Kopf war zu, meine Gedanken rasten. Meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Mein letztes Geld war weg und es hat sich nichts verändert.

Die nächsten Monate wurschtelte ich mich so durch. Meine Einnahmen waren nicht so hoch wie meine laufenden Ausgaben. Ich musste mit meinen Geldern jonglieren, zahlte Rechnungen verspätet und musste Menschen vertrösten. Doch so sehr ich mich auch anstrengte, ich kam auf keinen grünen Zweig. Die ersten Mahnungen flatterten ins Haus und irgendwann auch der erste Mahnbescheid.

Mein Lebensgefährte sagte damals zu mir: "Suche dir etwas anderes. Du bist für diese Branche nicht gemacht, du bist zu weich, das ist nur etwas für harte Männer."

Das saß. 

Waren die vielen Jahren Berufserfahrung, die vielen Aus- und Weiterbildungen wirklich umsonst? Ich verkroch mich die nächsten Tage und schmollte über meine Situation nach. Doch ich wäre nicht Sylvia, wenn nicht der Ehrgeiz in mir steckte. Ich beschloss: Jetzt erst recht. Ich kann das.

Von der Panik über meine finanzielle Situation und von meinem Partner angestichelt, habe ich all die freie Zeit für meine berufliche Neuorientierung genutzt. Es musst ein Neustart her. Ich drückte den Reset-Knopf.

Ich kaufte mir Bücher, nahm an Webinaren / Seminar teil und inhaliert förmlich alles Wissen dazu. Ich bekam eine erste Ahnung davon, wo meine Fehler lagen. Ich lernte, wer meine Wunschkundin ist und wie ich sie ansprechen musste. Das Beste war jedoch, ich lernte sehr viel über mich selbst.

Ich fokussierte mich. Richtete mich auf mein Lieblingsthema - dem Vermögensaufbau - aus und kommunizierte das auch nach außen.  Die ersten Kundinnen kamen. Ich hatte finanziell wieder etwas Luft. Meine Situation entspannt sich und ich traute mich wieder, an meinen großen Traum zu glauben - mit 45 Jahren finanziell frei zu sein.

Ich investierte sehr viel Zeit in meine Kundinnen, denn ich wollte genau verstehen, wo der Schuh drückte, um dann passgenaue Lösungen anbieten zu können. Es vergingen Stunden im Stunden, in denen ich meinen Kundinnen beriet. Als ich eines Tages über meiner Buchhaltung saß, rechnete ich mir aus, was ich pro Kundin verdient hatte. Mein Stundenlohn lag bei knapp 50€. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Viel zu wenig.

Die Enttäuschung war groß, denn ich glaubte endlich die Lösung für mich gefunden zu haben. Schon seit einigen Wochen und Monaten hatte ich das Gefühl auf Gas und Bremse gleichzeitig zu stehen. Einerseits wollte ich sehr viel Geld verdienen, um mir meinen Traum zu erfüllen, andererseits verbot ich mir selbst den großen Erfolg. Diese Erkenntnis war schmerzhaft und heilend zu gleich.

Also beschloss ich, mich nicht mehr klein zu halten. Ich buchte erneut einen Coach - zähneknirschend. Doch ich wusste, es musste sein. Alleine kam ich nicht weiter.

Heute lehne ich mich entspannt zurück. Denn ich weiß, ich werde mit 45 Jahren finanziell frei sein. Der ganze Stress, die Angst zu versagen und zu verlieren haben sich in Selbstvertrauen und Selbstliebe verwandelt. Meine finanziellen Rücklagen wachsen stetig und ich erziele prächtige Renditen für das Geld meiner Kundinnen und mein eigenes Geld. 

In meinen 1:1 Beratungen gebe ich  mein Wissen und meine Erfahrungen an meine Kundinnen weiter. Sie profitieren von meiner Gelassenheit und meinem Durchhaltevermögen, denn ich ziehe sie mit und stecke sie damit an.

Meine Botschaft für dich: Halte an deine Träume und Wünsche fest, auch wenn im Moment alles dagegen spricht. Bleibe am Ball, sei entschlossen und handle.

Sylvia Schneider
Expertin für Vermögensaufbau
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© 2018 Sylvia SchneideR